Femizid – Opfer-Meldungen 2022

Diese entsetzliche Männergewalt ist erschütternd !
Alle 72 Stunden ein #Femizid.

134 Täter !!!

#Femizid in Deutschland 2022 • Durch die Gewalt ihres Partners, Ex-Mannes, Bekannten, Lebensgefährten, Bruders, Sohnes, Vaters, Nachbarn, etc. starben bis heute 73 Frauen und 2 Kinder, weitere 84 Frauen und 1 kleiner Junge wurden zum Teil schwer verletzt.

(Stand: 15.5.2022, mit fortlaufenden Updates.)

(Mut zur Lücke …… Ich muss für 2021 und 2022 noch vieles nachrecherchieren. Ich war und bin noch ziemlich erschöpft (Long Covid) und hatte einfach nicht genug Kraft für all das …)

+++ Hinweis: Die nachfolgende Auflistung kann leider kein vollständiges Bild abgeben, da nicht über alle Fälle berichtet wird oder gefunden werden können.

Facebook: Femizid in Deutschland – Femicide in Germany

 

 

Erhebt Euch! Wehrt Euch!

 

#Femizid - www.onebillionrising.de
#Femizid – www.onebillionrising.de

! Triggerwarnung ! Die folgenden Artikel thematisieren Gewalt an Frauen und können belastend und retraumatisierend wirken.


Hilfetelefon – Hilfe in Krisensituationen
Frauenhaus Suche
Für schutzsuchende Frauen. Hier kann tagesaktuell die Aufnahmekapazität aller eingetragenen Frauenhäuser eingesehen werden. So können gewaltbetroffene Frauen sehen, wo sie aktuell Schutz bekommen.


Das ist kein “Familiendrama”.
Das ist Mord / Femizid !

► Begriffsklärung: Femizid * – Frauentötung

Lese-Empfehlungen …
Bundeskriminalamt – Gewalt in Paarbeziehungen
Femizide – Vom Liebesschwur zum Mord – Wie Risikobeziehungen eskalieren
Die Istanbul Konvention
Presse – Veröffentlichungen zum Thema Femizid

 


“#FEMIZID – AKTION #ROTESTEINE #REDROCKS”

Link zum Projekt:
“#Femizid – Aktion #RoteSteine #RedRocks”
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Opfer-Meldungen 2022


Recherchiert von Sabine M. Mairiedl,
Redaktion Die Münchnerin,
für ONE BILLION RISING Deutschland

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Hier die Polizei- und Pressemeldungen von 2022 in Deutschland:
(Reine Quellensammlung ohne Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit)


► 14.05.2022 – [Harburg-Stelle] – Femizid in Harburg-Stelle. Ein 31-jähriger Mann steht unter dringendem Tatverdacht, eine Frau (35) getötet und in einem Waldstück verscharrt zu haben. Die Polizei ermittelt.

► 13.05.2022 – [Lage (Breslauer Straße)] – Femizid in Lage. Ein Mann steht unter dringendem Tatverdacht, seine Exfreundin (26) getötet zu haben.

► 12.05.2022 – [Eberdingen-Nußdorf] – Femizid in Eberdingen-Nußdorf. Ein 35-jähriger Mann tötet seine Tochter (6), seine Ehefrau (33) und sich selbst. Der vierjährige Sohn überlebt schwerverletzt.

► 12.05.2022 – [Münster (Am Burloh)] – Femizid-Versuch in Münster. Ein 50-jähriger Mann schlägt mit einer Eisenstange auf seine vom ihm getrennt lebende Exfreundin (44) ein und verletzt sie schwer.

► 12.05.2022 – [Sinsheim] – Schwere räuberische Erpressung: Ein 14-jähriger Junge bedroht zwei Frauen (61 und 64) mit einem Messer.

► 12.05.2022 – [Hamburg-Rahlstedt (Krögerstraße)] – Femizid-Versuch in Hamburg-Rahlstedt. Ein 33-jähriger Mann droht damit, seine Nachbarin mit einer Waffe zu erschießen. Der Tatverdächtige konnte überwältigt werden und wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Er soll schon früher Drohungen ausgesprochen haben.

► 11.05.2022 – [Geeste] – Femizid-Versuch in Geeste. Versuchtes Tötungsdelikt in Geeste an einer 19-jährigen Frau. Ein 25-jähriger Mann befindet sich auf der Flucht. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Polizei sucht mit Fahndungsfotos.

► 11.05.2022 – [Hanau (Römerstraße)] – Femizid in Hanau. Ein Mädchen (7) und ein Junge (11) werden tot bzw. schwer verletzt aufgefunden. Das Mädchen lag tot auf dem Balkon im 9. Stock. Der Junge lag schwer verletzt auf dem Bürgersteig. Er erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Der tatverdächtige Vater wurde in Frankreich festgenommen. Bild: “Die Behörden hatten die Familie seit Monaten im Blick”.

► 09.05.2022 – [Hildesheim] – Femizid in Hildesheim. Ein 56-jähriger Mann steht unter dringendem Verdacht, seine Mutter (78) getötet zu haben. Die Polizei ermittelt.

► 09.05.2022 – [Würzburg-Frauenland (Rottendorfer Straße)] – Femizid-Versuch in Würzburg-Frauenland. Ein 28-jähriger Mann hat eine Frau (25) tätlich angegriffen und schwer verletzt. Er wurde wegen versuchtem Totschlag festgenommen.

► 09.05.2022 – [Barmstedt] – Femizid in Barmstedt. Ein 39-jähriger Mann steht unter Verdacht, seine Mutter (64) mit einem Messer getötet zu haben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

► 05.05.2022 – [Porta Westfalica (Costedter Straße / Seelwartstraße)] – Femizid-Versuch in Porta Westfalica. Ein 24-jähriger Mann attackiert seine Mitbewohnerin (43) mit einem Messer und fügt ihr schwere Stichverletzungen zu. Die Frau mußte notoperiert werden. Die Mordkommission ermittelt.

► 05.05.2022 – [Duisburg-Marxloh (Kaiser-Friedrich-Straße)] – Femizid in Duisburg-Marxloh. Ein 20-jähriger Mann tötet seine Mutter, Ilona H. (50), und sich selbst.

► 04.05.2022 – [Mettmann-Metzkausen] – Femizid in Mettmann-Metzkausen. Ein 82-jähriger Mann tötet seine Ehefrau Christine (88) und sich selbst.

► 04.05.2022 – [Burgdorf (Feldstraße)] – Femizid in Burgdorf. Ein 37-jähriger Mann tötet seine Frau (35) mit dem Messer auf dem Parkplatz. Er hat sich gestellt und schweigt.

► 03.05.2022 – [Mönchengladbach (Salierstraße)] – Femizid in Mönchengladbach. Eine 46-jährige Frau erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten.

► 03.05.2022 – [Obergünzburg] – Femizid in Obergünzburg. Ein 75-jähriger Mann soll seine Ehefrau (65) getötet haben. Sie starb durch einen Messerschnitt am Hals. Dies betätigte die Polizei.

► 27.04.2022 – [Pankow (Mühlenstraße/Maximilianstraße)] – Femizid in Pankow. Eine junge Frau (31) und sechsfache Mutter wurde auf offener Straße von ihrem Lebengefährten (42) mit dem Messer getötet.  Vielen Berichten zufolge hatte sie mehrfach zuvor bei der Polizei um Hilfe gebeten. Angehörige und Frauenorganisationen erheben schwere Vorwürfe.

► 25.04.2022 – [Wesseling (Rotdornweg)] – Femizid-Versuch in Wesseling. Ein 50-jähriger Mann bedroht Ehefrau und beide Kinder mit einer Waffe. Die Frau muss ärztlich behandelt werden. Das SEK konnte den Mann überwältigen und in eine Klinik bringen lassen.

► 25.04.2022 – [Nagold (Lemberg)] – Femizid in Nagold. Eine 25-jährige Frau wurde getötet. Dringend tatverdächtig ist ein 27-jähriger Mann.

► 23.04.2022 – [Köln-Porz (Linder Kreuz)] – Femizid in Köln-Porz. Ein 39-jähriger Mann hat seine 30-jährige Partnerin getötet. Das Motiv soll Eifersucht gewesen sein.

► 19.04.2022 – [Mainz-Laubenheim] – Femizid in Mainz-Laubenheim. Eine 41-jährige Frau wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Dringend tatverdächtig ist der 21-jährige Nachbar. Er wurde inzwischen festgenommen.

► 18.04.2022 – [Köln-Nippes] – Femizid in Köln. Ein 41-jähriger Mann ist dringend tatverdächtig, seine 36-jährige Ehefrau getötet zu haben.

► 16.04.2022 – [Waiblingen-Hohenacker] – Femizid in Waiblingen-Hohenacker. Eine 79-jährige Frau wird tot aufgefunden. Die Kriminalpolzei ermittelt.

► 13.04.2022 – [Köln-Mülheim (Graf-Adolf-Straße)] – Femizid in Köln-Mülheim. Ein Mann (59) stürzt sich aus dem Fenster. In der Wohnung findet man die tote Ehefrau (54). Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

► 05.04.2022 – [Hamburg] – Femizid in Hamburg. Ein 22-jähriger Mann hat seine 23-jährige Bekannte und sich selbst erschossen.

► 05.04.2022 – [Wipperfürth] – Femizid in Wipperfürth. Ein 63-jähriger Mann wird dringend verdächtigt, seine Ehefrau (61) getötet zu haben.

► 01.04.2022 – [Frankfurt a.d. Oder] – Femizid in Frankfurt a.d. Oder. Ein 44-jähriger Mann ist dringend tatverdächtig, seine Ehefrau (33) getötet zu haben.

► 30.03.2022 – [Weyhe] – Femizid in Weyhe. Im Streit hat ein Mann seine Ehefrau erstochen.

► 29.03.2022 – [Horb-Talheim (Birkenweg)] – Femizid in Horb-Talheim. Ein 38-jähriger Mann wird beschuldigt, seine Familie angezündet zu haben. Seine Mutter (72) verstarb nun an den schweren Verletzungen.

► 28.03.2022 – [Halberstadt] – Femizid in Halberstadt. Ein 85-jähriger Mann steht unter dringendem Tatverdacht, seine Frau (85) erschossen zu haben.

► 28.03.2022 – [Halberstadt] – Femizid in Halberstadt. Eine 74-jährige Frau wurde tot aufgefunden. Dringend tatverdächtig ist ihr Ehemann (76).

► 26.03.2022 – [Trier] – Femizid in Trier. Eine 34-Jährige Frau wurde tot aufgefunden. Tatverdächtig ist ein mutmaßlicher Partner.

► 21.03.2022 – [Flöha (Fritz-Heckert-Straße)] – Femizid in Flöha. Eine 67-jährige Frau wird leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Dringend tatverdächtig ist der Ehemann (62).

► 20.03.2022 – [Frankfurt] – Femizid in Frankfurt. Frau (40) wird von Ex-Mann (41) mit dem Messer attackiert und stirbt.

► 20.03.2022 – [Lindlar] – Femizid in Lindlar. Eine 63-jährige Frau wird schwerverletzt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie verstirbt im Krankenhaus. Dringend tatverdächtig ist der gelchaltrige Ehemann.

► 13.03.2022 – [Neuss (Weckhovenerstraße)] – Femizid in Neuss. Eine 48-jährige Frau wir leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Dringend tatverdächtig ist der 48-jährige Lebensgefährte.

► 04.03.2022 – [Haan-Gruiten (Seilbahnweg)] – Femizid in Haan-Gruiten. Nach dem gewaltsamen Tod einer 67-jährigen Frau aus Haan wurde jetzt gegen den 68-jährigen Ehemann des Opfers ein Haftbefehl erlassen.

► 01.03.2022 – [Bremerhaven] – Femizid in Bremerhaven. Die leiblichen Überreste der vermissten Ekaterina (32) Baumann wurden im Wasser treibend gefunden. Tatverdächtig ist der Ehemann.

► 27.02.2022 – [Nürnberg] – Femizid-Versuch in Nürnberg. SEK-Einsatz. Ein Mann (42) feuert mit einer Schusswaffe auf eine Frau (61). Sie überlebt mit einer Schusswunde im Oberschenkel.

► ca. 25.02.2022 – [Fehrbellin] – Femizid in Fehrbellin. Ein Frau (33) wird zunächst vermisst und wenig später tot aufgefunden. Der Ehemann (36) hat die Tat gestanden.

► 21.02.2022 – [Döbeln] – Femizid in Döbeln. Polizei findet tote Frau (63). Gegen den gleichaltrigen Ehemann wird ermittelt.

► 20.02.2022 – [Hamburg-Niendorf (Wagrierweg)] – Femizid in Hamburg. Der 35-jährige Lebensgefährte steht im Verdacht seine Freundin (25) getötet zu haben.

► 17.02.2022 – [Dortmund (Gartenstadt)] – Femizid in Dortmund. Eine 46-jährige Frau wurde mit einem Messer getötet. Tatverdächtig ist der Sohn (25), der am nächsten Tag tot aufgefunden wurde.

► 17.02.2022 – [Hamburg] – Femizid in Hamburg. Eine 55-jährige Frau wurde erstochen aufgefunden. Tatverdächtig ist der Bruder (53).

► 16.02.2022 – [Kirchheim unter Teck] – Femizid in Kirchheim unter Teck. Ein 59-jähriger Mann hat seine Ehefrau (58) und sich selbst erschossen.

► 15.02.2022 – [Neutraubling] – Femizid in Neutraubling. Ein 36-jähriger Mann steht im Verdacht, seine Freundin (27) erstochen zu haben..

► 01.02.2022 – [Gemünden/Wohra] – Femizid in Gemünden/Wohra. In Gemünden ersticht ein Mann (43) seine Ehefrau (41). Er selbst stirbt später im Krankenhaus. Auch gegen die Polizei wird ermittelt.

► ca. Anfang bis Mitte Februar 2022 – [Rövershagen] – Femizid in Rövershagen. Ein 26 Jahre alter Mann steht unter dringendem Verdacht, seine 48-jährige Mutter, seine 25 Jahre alte Schwester und seinen 52-jährigen Vater getötet zu haben.

► ca. 15.01.2022 – [Frankfurt (Ostbahnhof)] – Femizid in Frankfurt. Eine seit Mitte Januar vermisste Frau (40) wird tot aufgefunden. Dringend tatverdächtig ist ein 38-jähriger Mann, der festgenommen werden konte.

► 11.01.2022 – [Tornesch] – Femizid in Tornesch. Eine 57-Jährige ist vermutlich von ihrem Partner (59) getötet worden.

► 10.01.2022 – [München-Obermenzing (Münchhausenstraße)] – Femizid in München-Obermenzing. Eine 72-Jährige wurde tot in ihrer Villa aufgefunden. Ein 33-jähriger Tatverdächtiger sitzt nun in Untersuchungshaft.

► 10.01.2022 – [Unstrut-Hainich-Kreis] – Femizid in Unstrut-Hainich-Kreis. Ein 82-Jähriger steht im Verdacht, seine gleichaltrige Ehefrau getötet zu haben.

► 09.01.2022 – [Mistelbach] – Femizid in Mistelbach. Ein 18-jähriger Mann tötet Mutter, Antje S. (42), und Vater, Stefan S. (51,) seiner Freundin. Inzwischen wird auch die Tochter (16) wegen Mittäterschaft verdächtigt.

► 05.01.2022 – [Bergkamen-Oberaden] – Femizid-Versuch in Bergkamen-Oberaden. Ein 63-jähriger Mann schlägt mit der Eisenstange auf seine Nachbarin (57) ein. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung überstellt.

► 05.01.2022 – [Ratekau-Pansdorf] – Femizid-Versuch in Ratekau-Pansdorf. Ein 38-jähriger Mann bedroht seine Lebensgefährtin (37) mit einer Schusswaffe.

► 04.01.2022 – [Stendal (Winckelmannplatz)] – Femizid-Versuch in Stendal. Auf einer öffentlichen Toilette in Stendal wird eine verletzte Frau (41) bewußtlos aufgefunden.

► 04.01.2022 – [Wingst (Hasenbeckallee)] – Femizid-Versuch in Wingst. Ein 61-jähriger Mann attackiert und verletzt seine Lebensgefährtin. Die Polizei findet bei ihm ein großes Waffenarsenal. Der Mann kam nach psychiatrischer Begutachtung in eine geschlossene Klinik.

► 04.01.2022 – [Kaufbeuren] – Femizid-Versuch in Kaufbeuren. Ein 23-jähriger Mann verletzt seine Schwester (21) mit dem Messer.

► 03.01.2022 – [Pegnitz] – Femizid in Pegnitz. Ehemann (63) erschießt seine Frau (74) und dann sich selbst.

► 02.01.2022 – [Halberstadt] – Femizid-Versuch in Halberstadt. Ein 58-jähriger Mann versucht, eine Frau (51) im Schlaf zu erwürgen.

► 01.01.2022 – [Bopfingen] – Femizid in Bopfingen. Ein 80-jähriger Mann tötet seine Ehefrau (71) und sich selbst.


 

HILFE-TELFONE

Bundesweites Hilfetelefon für Frauen

08 000 – 116 016


Hilfetelefon Gewalt an Männern
0800 – 123 99 00


Nummer gegen Kummer
für Kinder und Jugendliche

116 111


Gewaltschutzgesetz

Einen wichtigen Beitrag zum Schutz von gewaltbetroffenen Menschen leistet das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz (GewSchG). Es bezweckt die Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und bei bestimmten unzumutbaren Belästigungen.

Gerichte können Opfern von Gewalttaten helfen

Menschen, die von der widerrechtlichen Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit betroffen sind, können sich an die Gerichte wenden. Diese haben dann nach § 1 Absatz 1 GewSchG die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um das Opfer vor weiteren Verletzungen zu schützen. Beispielsweise kann es dem Täter verboten werden, die Wohnung des Opfers zu betreten, Verbindung zu ihm aufzunehmen oder sich ihm zu nähern. Haben Täter und Opfer einen gemeinsamen Haushalt geführt, steht dem Opfer grundsätzlich auch ein Anspruch darauf zu, dass ihm die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird.

Entsprechende Anordnungen können die Gerichte bereits auch dann treffen, wenn der Betroffene nicht Opfer einer Gewalttat wurde, er aber widerrechtlich mit einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit bedroht wurde. Ebenso können gerichtliche Anordnungen im Falle des Hausfriedensbruchs ergehen. Schließlich erfasst das Gewaltschutzgesetz auch die Fälle des sogenannten „Stalking“. Hierunter ist eine unzumutbare Belästigung dadurch zu verstehen, dass der Täter dem Opfer gegen dessen ausdrücklich erklärten Willen wiederholt nachstellt oder es unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln verfolgt.

Ordnungsgelder oder Haftstrafen für die Täter

Um zu erreichen, dass der Täter sich an die gerichtlichen Schutzanordnungen hält, können die Gerichte auf Antrag des Opfers ein Ordnungsgeld oder Ordnungshaft für den Fall des Verstoßes gegen die Schutzanordnung verhängen. Schließlich macht sich der Täter bei einem Verstoß gegen eine Schutzanordnung nach § 4 GewSchG strafbar und kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.

Quelle: BMJV

• Das >>> Gewaltschutzgesetz <<< hier im Wortlaut.


Polizei Beratung

Polizei-Beratung bei Häuslicher Gewalt
• Polizei NRW – Schutz vor Häuslicher Gewalt: Opfer häuslicher Gewalt brauchen Hilfe. In akuten Gefahrensituationen leistet die Polizei diese Hilfe unmittelbar, nachdem sie informiert wird. Sie verhindert so zunächst, dass die häusliche Situation weiter eskaliert.


Wir fordern die Umsetzung der Istanbul-Konvention

Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, offensiv gegen alle Formen von Gewalt vorzugehen (ganzheitliche Gewaltschutzstrategie). Umfasst sind damit alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Einen besonderen Fokus legt die Konvention zudem auf häusliche Gewalt. Die Vertragsstaaten können deshalb Opfer (häuslicher Gewalt) jeglichen Geschlechts in den Schutzbereich der Konvention miteinbeziehen.

Die Vertragsstaaten sind im Rahmen der ganzheitlichen Gewaltschutzstrategie zu verschiedenen Maßnahmen verpflichtet:

• Gewaltprävention durch Bewusstseinsschaffung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Unterstützung und Schutz durch Hilfsdienste, Einsatz ausgebildeter Fachkräfte, Einrichtung von Frauenhäusern.

• Wirksame strafrechtliche Normen und Verfahren zur Aufklärung und Sanktionierung von Gewalttaten.

• Sofortschutz durch Kontakt- und Näherungsverbote.

• Ausdehnung der Maßnahmen auch in Asylverfahren, eigenständige Aufenthaltstitel für Gewaltopfer.

Die Vertragsstaaten sind dazu verpflichtet, die widerstreitenden Interessen zwischen Opferschutz und Freiheitsrechten gewalttätiger Personen sorgfältig abzuwägen (opferzentrierter Sorgfaltsmaßstab).

Quelle: Istanbulkonvention – UN Women


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