Femizid – Opfer-Meldungen 2023

Femizid in Deutschland 2023 - Wir zählen die Täter.

Alle 72 Stunden ein #Femizid.

Tödliche patriarchale Gewalt.

2023: Schon 46 Täter !!!

#Femizid in Deutschland 2023 • Durch die Gewalt ihres Partners, Ex-Mannes, Bekannten, Verwandten, Lebensgefährten, Bruders, Sohnes, Vaters, Nachbarn, etc. starben bis heute 17 Frauen und ein Mädchen (3). Zudem wurden 29 weitere Frauen und 4 Männer zum Teil sehr schwer verletzt.

+++ Hinweis: Die nachfolgende Auflistung kann leider kein vollständiges Bild abgeben, da nicht über alle Fälle berichtet wird oder gefunden werden können.

Vollbildanzeige

Legende:

Femizid / Femizidversuch – Versuchte oder vollendete Tötung einer Frau.
Schwarzes Bild
: Frau / Mädchen getötet
Weisses Bild: Frau / Mädchen schwer verletzt

Facebook: Femizid in Deutschland – Femicide in Germany

Erhebt Euch! Wehrt Euch!

#Femizid - www.onebillionrising.de
#Femizid – www.onebillionrising.de

! Triggerwarnung ! Die folgenden Artikel thematisieren Gewalt an Frauen und können belastend und retraumatisierend wirken.


Hilfetelefon – Hilfe in Krisensituationen
Frauenhaus Suche
Für schutzsuchende Frauen. Hier kann tagesaktuell die Aufnahmekapazität aller eingetragenen Frauenhäuser eingesehen werden. So können gewaltbetroffene Frauen sehen, wo sie aktuell Schutz bekommen.


Das ist kein “Familiendrama”.
Das ist Mord / Femizid !

► Begriffsklärung: Femizid * – Frauentötung

Medien / Lese-Empfehlungen …
Bundeskriminalamt – Gewalt in Paarbeziehungen
Femizide – Vom Liebesschwur zum Mord – Wie Risikobeziehungen eskalieren
Die Istanbul Konvention
Presse – Veröffentlichungen zum Thema Femizid

► YouTube: Sammlung zum Thema Femizid


“#FEMIZID – AKTION #ROTESTEINE #REDROCKS”

Link zum Projekt:
“#Femizid – Aktion #RoteSteine #RedRocks”
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Opfer-Meldungen 2023


Recherchiert von Sabine M. Mairiedl,
Redaktion Die Münchnerin,
für ONE BILLION RISING Deutschland

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Hier die Polizei- und Pressemeldungen von 2023 in Deutschland: (Reine Quellensammlung ohne Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit)

► 04.02.2023 – [Verl] – Ein 46-jähriger Mann sticht auf seine Hausmitbewohner:innen ein. Eine Frau (51) und ein Mann (60) werden schwer verletzt. Es besteht der Verdacht des versuchten Totschlags in zwei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

► 03.02.2023 – [Niendorf (Ohrmooring)] – Ein Mann attackiert seine frühere Freundin. Der Bruder geht dazwischen und die Situation eskaliert.

► 01.02.2023 – [Zeitz] – Ein unbekannter Mann attackiert ein Mädchen (15) mit einem Messer und verletzt sie an der Hand. Die Zeitzer Polizei ermittelt in einem Fall von gefährlicher Körperverletzung. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich im Polizeirevier Burgenlandkreis in Weißenfels zu melden, Telefon 03443/28 22 93. Das Revierkommissariat der Polizei in Zeitz am Schützenplatz ist über die Rufnummer 03441/63 40 erreichbar.

► 01.02.2023 – [Zirndorf] – Ein 39-jähriger Mann bedroht eine Frau (35) mit einer Schusswaffe. Der Täter flüchtet, konnte aber von der Polizei festgenommen werden.

► 31.01.2023 – [Gotha (Neubauerstraße)] – Ein Mann attackiert eine Frau (35) mit dem Messer. Der Täter ist flüchtig. Hinweise bitte an die Polizei Gotha unter 03621 – 781424 oder 03621-781124.

► 31.01.2023 – [Frankenthal (Foltzring)] – Ein Mann (33) attackiert seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (25) mit dem Messer. Der Täter konnte nach Flucht festgenommen werden.

► 30.01.2023 – (Zirndorf (Wilhelm-Tell-Platz)] – Ein Mann (54) hat eine Frau (73) und ihren Ehemann (72) niedergestochen. Sie werden derzeit im Krankenhaus versorgt. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt wegen zweifach versuchten Tötungsdelikts.

► 28.01.2023 – [Hamburg Barmbek (Meister-Francke-Straße)] – Ein Mann sticht auf offener Strasse mehrfach auf eine Frau ein und flüchtet. Die Frau musst notärztlich versorgt werden und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Klinik. Die Polizei vermutet eine Beziehungstat. Er soll vermutlich der Ex-Freund der Frau sein.

► 28.01.2023 – [Berlin Neukölln (Schierker Straße)] – Eine 26-jährige Frau wurde von einem Mann niedergestochen. Sie wurde schwer verletzt und wird zur Stunde notoperiert. Der Täter ist flüchtig.

► 26.01.2023 – [Ludwigsburg] – Ein 36 Jahre alter Mann befindet sich seit Donnerstagnachmittag in Untersuchungshaft, nachdem er am Morgen versucht haben soll, seine 34 Jahre alte ehemalige Lebensgefährtin zu töten.

26.01.2023 – [Bad Mergentheim (Wolfgangstraße)] – Ein Jugendlicher (14) stösst eine Frau (78) vom Rad. Sie hat den Angriff nicht überlebt.

► 26.01.2023 – [Michelbach an der Bilz] – Eine Frau (89) wurde tot aufgefunden. Bei den Todesfallermittlungen der Kriminalpolizei ergaben sich Hinweise darauf, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Die Seniorin wurde am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr zuletzt lebend gesehen.
Die “Soko Höhe” bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Fielen im Verlauf des Mittwochs Personen oder Fahrzeuge in Michelbach auf, die jemandem verdächtig oder fremd vorkamen? Wichtig können auch Hinweise oder Wahrnehmungen sein, die zunächst nicht mit der Tat in Verbindung gebracht werden können. Hinweise werden von der Soko unter der Telefonnummer 07151 950333 entgegengenommen.

► 26.01.2023 – [Frankenau (Nußbaumweg)] – Ein Mann (18) stellt sich der Polizei. Im Haus wird eine tote Frau (58) aufgefunden, die offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Die Ermittler suchen dringend nach Zeugen. Wer am Morgen des 26. Januar, zwischen 06:00 Uhr und 08:00 Uhr, im Bereich des Nußbaumweges in Frankenau und der näheren Umgebung etwas gesehen oder gehört hat, wendet sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach (Tel.: 05631 9710) oder an jede andere Polizeidienststelle.

► 25.01.2023 – [Essen (Manteufelstraße)] – Ein Mann (34) sticht auf seine Schwiegermutter (50) ein. Ihr Leben konnte nicht gerettet werden. Sie stirbt im Krankenhaus.

► 24.01.2023 – [Nützen] – Ein Mann (57) toetet seine Verwandte (81). Der Sohn der Getöteten alarmierte die Polizei und hielt den Täter bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest.

24.01.2023 – [Frankfurt an der Oder (Leipziger Straße)] – Ein Mann (24) fügt einer Frau (27) lebensgefährliche Stichverletzungen zu.

► 24.01.2023 – [Oberursel (der A661 bei Oberursel in Fahrtrichtung Königstein )] – Die Polizei ermittelt gegen einen Mann (42) wegen versuchter Tötung, indem er einen Unfall herbeigeführt hat. Die Beifahrerin (38) erlitt schwere Verletzungen und befindet sich in einer Klinik.

► 21.01.2023 – [Bad Blankenburg (Zeigerheimer Weg)] – Der Lebensgefährte der Mutter steht unter Verdacht, ein dreijähriges Mädchen getötet und verscharrt zu haben.

► 21.01.2023 – [Halle-Neustadt (Am Treff)] – Ein Mann schlägt eine Frau auf offener Straße so schwer nieder, so dass sie im Krankenhaus behandelt werden muss.

► 21.01.2023 – [Markdorf (Hauptstraße)] – Ein Mann (47) erschießt seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (44) vor ihrer Arbeitsstelle.

► 18.01.2023 – [Rostock (im Bereich der Ehm-Welk-Straße)] – Ein unbekannter Mann hat in der Straßenbahn die Haare der vor ihr sitzenden Frau (26) angezündet. Die Polizei sucht nach dem Täter und nach Zeugen: Wer den Mann oder die Tat zwischen 19.10 und 19.30 Uhr beobachtet hat, soll sich nach Möglichkeit zeitnah bei der Rostocker Polizei unter der Telefonnummer 0381/491 616 16 melden. Auch über die Internetwache können Hinweise zum Tathergang oder zum Verdächtigen gegeben werden. Diese ist unter zu www.polizei.mvnet.de erreichen. Zeugen werden dringend gesucht, um den Fall aufzuklären.

► 18.01.2023 – [Genthin (Lorenzstraße)] – Ein Mann (50) hat eine Frau (39) erschossen. Gegen den Täter wurde Haftbefehl erlassen.

► 17.01.2023 – [Berlin Marzahn (Sella-Hasse-Straße)] – Nach einem Streit mit einem Mann (27) stirbt eine 27-jährige Mutter nach Sturz von Hochhaus-Balkon. Einsatzkräfte übergaben die Kinder der Frau dem Kindernotdienst.

► 17.01.2023 – [Kerpen] – Femizid-Versuch in Kerpen. Nach der versuchten Tötung einer 26-jährigen Frau in Kerpen ist ihr tatverdächtiger Bruder (19) festgenommen worden.

► 17.01.2023 – [Hildesheim] – Femizid in Hildesheim. Eine Frau (40) wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass die Frau gewaltsam ums Leben kam. Die Mordkommission ermittelt.

► 16.01.2023 – [Herten (Beethovenstraße)] – Femizid-Versuch in Herten. Eine Frau (32) wird vor den Augen ihres Kindes von ihrem ehemaligen Lebensgefährten (34) niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Der Mann flüchtete, konnte jedoch gefunden und festgenommen werden.

► 16.01.2023 – [Salching LK Straubing-Bogen (Brückenstraße)] – Ein Mann (74) bedroht seine Frau (73) körperlich und mit dem Messer. Er wurde in eine Fachklinik eingeliefert.

► 15.01.2023 – [Süderbrarup] – Femizid-Versuch in Süderbarup. Ein 44-jähriger Mann schlägt seine Frau und bedroht die Familie mit einem Messer. Der Täter wurde festgenommen.

► 14.01.2023 – [Erfurt Brühlervorstadt] – Eine 35-jährige Frau wird mit höchster Brutalität von einem Mann (34) in einem Hotel festgehalten. Die Polizei kann den Mann überwältigen und die Frau befreien.

► 14.01.2023 – [Stockach bei Konstanz] – Femizid in Stockach bei Konstanz. Eine Frau (24) wurde in Stockach bei Konstanz Opfer eines Gewaltverbrechens. Sie hinterlässt zwei Kinder. Ihr 22-jähriger Lebensgefährte wird des Mordes verdächtigt.

► 13.01.2023 – [Mosbach] – Femizid-Versuch in Mosbach. Ein Mann (46) bedrohte seine Ex-Partnerin und die herbeigeeilten Polizisten mit einem Messer. Im weiteren Verlauf wurde der Täter von der Polizei erschossen. Der Mann war wegen häuslicher Gewalt bereits aktenkundig.

► 11.01.2023 – [Freiburg] – Femizid in Freiburg. Ein Mann (63) verletzt seine Ex-Frau (30) mit einem Messer und tötet ihre Mutter (59). Dem Tatverdächtigen wurde zuvor ein Annäherungsverbot erteilt.

► 10.01.2023 – [Ibbenbüren (Berufskolleg Wilhelmstraße)] – Femizid in Ibbenbüren. Ein 17-jähriger Schüler tötet die Lehrerin (55), Sabine K., mit dem Messer.

► 09.01.2023 – [Mühlhausen (Görmanstraße)] – Femizid-Versuch in Mühlhausen. Ein 45-jähriger Mann sticht auf eine junge Frau (27) ein und verletzt sie schwer. Sie verliert ein Auge.

► 09.01.2023 – [Karlsruhe] – Femizid-Versuch in Karlsruhe. Ein 35-jähriger Mann würgt seine Ex-Freundin so lange, bis er glaubt, sie sei tot und legt sie in einer Tiefgarage ab.

► 09.01.2023 – [Rastatt] – Femizid in Rastatt. Eine Frau (47) wird von ihren Angehörigen leblos aufgefunden. Der anwesende Lebensparter wird in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

► 06.01.2023 – [Hagen] – Ein Mann (35) schlägt auf seine Freundin ein. Die Polizei kann den Täter, der schon mehrfach auffällig geworden ist, festnehmen.

► 06.01.2023 – [Dumersheim] – Femizid-Versuch in Dumersheim. Ein Mann gibt sich als Paketbote aus und schüttet einer Frau Säure ins Gesicht. Die Frau wurde schwer verletzt und wird im Krankenhaus behandelt. Der Täter ist auf der Flucht.

► 06.01.2023 – [Weisendorf] – Femizid in Weisendorf. Ein 17-jähriger Mann sticht seine Schwester (14) und Mutter (41) nieder. Nur die Mutter überlebt schwer verletzt.

► 06.01.2023 – [Berlin Lichtenberg (Paul-Zobel-Straße)] – Femizid in Berlin. Ein 34-jähriger Mann tötet seine Nachbarin (52) und verletzt einen weiteren Mann (52).

► 05.01.2023 – [Planegg] – Femizid in Planegg. Ein 20-jähriger Mann verletzt seine Mutter (46) schwer am Kopf und setzt das Haus in Brand. Sie stirbt im Krankenhaus.

► 05.01.2023 – [Dresden (Maternistraße)] – Femizid-Versuch in Dresden. Eine 23-jährige Frau wurde durch einen 25-jährigen Tatverdächtigen lebensgefährlich verletzt.

► 01.01.2023 – [Kassel] – Femizid-Versuch in Kassel. Frau (46) durch Messerstiche schwer verletzt. Angreifer (52) tot. Verdacht auf Notwehr. Das Paar lebte in Trennung.

► 01.01.2023 – [Düsseldorf-Vennhausen (Kamper Weg)] – Femizid in Düsseldorf. Ein 33-jähriger Mann sticht eine Frau mit dem Messer (39) nieder. Sie stirbt noch am Tatort.


Opfer-Meldungen 2023


Recherchiert von Sabine M. Mairiedl,
Redaktion Die Münchnerin,
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HILFE-TELFONE

Bundesweites Hilfetelefon für Frauen

08 000 – 116 016


Hilfetelefon Gewalt an Männern
0800 – 123 99 00


Nummer gegen Kummer
für Kinder und Jugendliche

116 111


Gewaltschutzgesetz

Einen wichtigen Beitrag zum Schutz von gewaltbetroffenen Menschen leistet das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz (GewSchG). Es bezweckt die Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und bei bestimmten unzumutbaren Belästigungen.

Gerichte können Opfern von Gewalttaten helfen

Menschen, die von der widerrechtlichen Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit betroffen sind, können sich an die Gerichte wenden. Diese haben dann nach § 1 Absatz 1 GewSchG die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um das Opfer vor weiteren Verletzungen zu schützen. Beispielsweise kann es dem Täter verboten werden, die Wohnung des Opfers zu betreten, Verbindung zu ihm aufzunehmen oder sich ihm zu nähern. Haben Täter und Opfer einen gemeinsamen Haushalt geführt, steht dem Opfer grundsätzlich auch ein Anspruch darauf zu, dass ihm die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird.

Entsprechende Anordnungen können die Gerichte bereits auch dann treffen, wenn der Betroffene nicht Opfer einer Gewalttat wurde, er aber widerrechtlich mit einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit bedroht wurde. Ebenso können gerichtliche Anordnungen im Falle des Hausfriedensbruchs ergehen. Schließlich erfasst das Gewaltschutzgesetz auch die Fälle des sogenannten „Stalking“. Hierunter ist eine unzumutbare Belästigung dadurch zu verstehen, dass der Täter dem Opfer gegen dessen ausdrücklich erklärten Willen wiederholt nachstellt oder es unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln verfolgt.

Ordnungsgelder oder Haftstrafen für die Täter

Um zu erreichen, dass der Täter sich an die gerichtlichen Schutzanordnungen hält, können die Gerichte auf Antrag des Opfers ein Ordnungsgeld oder Ordnungshaft für den Fall des Verstoßes gegen die Schutzanordnung verhängen. Schließlich macht sich der Täter bei einem Verstoß gegen eine Schutzanordnung nach § 4 GewSchG strafbar und kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.

Quelle: BMJV

• Das >>> Gewaltschutzgesetz <<< hier im Wortlaut.


Polizei Beratung

Polizei-Beratung bei Häuslicher Gewalt
• Polizei NRW – Schutz vor Häuslicher Gewalt: Opfer häuslicher Gewalt brauchen Hilfe. In akuten Gefahrensituationen leistet die Polizei diese Hilfe unmittelbar, nachdem sie informiert wird. Sie verhindert so zunächst, dass die häusliche Situation weiter eskaliert.


Wir fordern die Umsetzung der Istanbul-Konvention

Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, offensiv gegen alle Formen von Gewalt vorzugehen (ganzheitliche Gewaltschutzstrategie). Umfasst sind damit alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Einen besonderen Fokus legt die Konvention zudem auf häusliche Gewalt. Die Vertragsstaaten können deshalb Opfer (häuslicher Gewalt) jeglichen Geschlechts in den Schutzbereich der Konvention miteinbeziehen.

Die Vertragsstaaten sind im Rahmen der ganzheitlichen Gewaltschutzstrategie zu verschiedenen Maßnahmen verpflichtet:

• Gewaltprävention durch Bewusstseinsschaffung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Unterstützung und Schutz durch Hilfsdienste, Einsatz ausgebildeter Fachkräfte, Einrichtung von Frauenhäusern.

• Wirksame strafrechtliche Normen und Verfahren zur Aufklärung und Sanktionierung von Gewalttaten.

• Sofortschutz durch Kontakt- und Näherungsverbote.

• Ausdehnung der Maßnahmen auch in Asylverfahren, eigenständige Aufenthaltstitel für Gewaltopfer.

Die Vertragsstaaten sind dazu verpflichtet, die widerstreitenden Interessen zwischen Opferschutz und Freiheitsrechten gewalttätiger Personen sorgfältig abzuwägen (opferzentrierter Sorgfaltsmaßstab).

Quelle: Istanbulkonvention – UN Women


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