KINDER. KÜCHE. KI.
WIR LASSEN UNS NICHT PROGRAMMIEREN!
KI verstehen.
Kritisch hinterfragen.
Selbstbestimmt nutzen.
Kinder, Küche, Kirche – jahrzehntelang sollten drei K bestimmen, wo Frauen hingehören. Heute gesellt sich ein neues K dazu: Künstliche Intelligenz.
Doch eines bleibt für uns unverhandelbar:
Wir lassen uns nicht vorschreiben, wie wir leben, denken oder welche Möglichkeiten uns offenstehen. Auch nicht von Algorithmen.
Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags. Sie eröffnet Chancen, wirft Fragen auf und weckt Unsicherheit. Sie kann uns unterstützen, aber auch bestehende Ungleichheiten und digitale Gewalt verstärken.
Deshalb wollen wir KI weder blind vertrauen noch sie grundsätzlich ablehnen. Wir wollen sie verstehen, kritisch hinterfragen und selbstbestimmt nutzen.
Mit diesem Beitrag möchten wir Mut machen, Wissen teilen und Initiativen vorstellen, die Frauen und Mädchen den Zugang zu künstlicher Intelligenz erleichtern.
Denn KI-Kompetenz darf kein Privileg sein.
Du entscheidest, wo du einsteigst:
- Unsere Haltung
- KI lernen: Frauen stärken Frauen
- KI kritisch hinterfragen
- Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten
1. – Unsere Haltung
KI verstehen. Chancen nutzen. Zukunft mitgestalten.
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Wie wir lernen, arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen.
Doch wer gestaltet diese Zukunft? Wer entscheidet, welche Technologien entwickelt werden? Und wessen Interessen zählen?
KI ist nicht automatisch neutral. Sie kann Vorurteile verstärken, Frauen benachteiligen, Geschlechterstereotype reproduzieren und digitale Gewalt erleichtern. Aber sie kann auch Türen öffnen: zu Wissen, Kreativität, beruflichen Möglichkeiten und gesellschaftlicher Teilhabe. Entscheidend ist, wer Zugang zu diesen Möglichkeiten hat. Und wer mitbestimmen darf.
Frauen und Mädchen dürfen bei der digitalen Entwicklung nicht zurückgelassen werden. Sie sollen KI verstehen, hinterfragen, nutzen und mitgestalten können.
Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
KI-Kompetenz ist eine Frage der Gleichberechtigung.
Wer nicht versteht, wie KI eingesetzt wird, kann ihre Auswirkungen auf das eigene Leben nur schwer beurteilen. Deshalb brauchen Frauen und Mädchen Zugang zu Wissen, Bildung und Mitbestimmung – unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft.
Denn wer die Zukunft mitgestalten soll, muss auch die Möglichkeit bekommen, sie zu verstehen.
Frauen stärken Frauen.
Wir stellen Initiativen und Bildungsangebote vor, die Frauen und Mädchen auf diesem Weg begleiten – verständlich, praxisnah und möglichst kostenfrei.
Wir wollen Ängste nicht kleinreden, sondern ernst nehmen. Wissen vermitteln, Unsicherheiten abbauen und zum kritischen Nachdenken ermutigen. Wir wollen niemanden von KI überzeugen. Wir wollen Frauen befähigen, selbstbestimmt darüber zu entscheiden. Denn die digitale Zukunft geht uns alle an.
Wir lassen uns nicht programmieren. Wir wollen verstehen, hinterfragen und selbst entscheiden.
2. – KI lernen: Frauen stärken Frauen
Neugierig sein dürfen. Fragen stellen können. Gemeinsam wachsen.
Niemand muss künstliche Intelligenz bereits verstehen, um sich mit ihr beschäftigen zu dürfen. Manchmal braucht es nur jemanden, der zuhört, Fragen beantwortet und zeigt, wie die ersten Schritte gelingen.
Überall engagieren sich Frauen dafür, anderen Frauen und Mädchen den Zugang zu KI zu erleichtern. Sie teilen Wissen, schaffen geschützte Lernräume und ermutigen dazu, Neues auszuprobieren. Ob Schülerin, Mutter, Berufstätige oder Seniorin: Jede sollte die Möglichkeit haben, sich mit KI vertraut zu machen. Unabhängig von Alter, Einkommen oder technischen Vorkenntnissen.
Denn niemand sollte an der digitalen Zukunft nur deshalb nicht teilhaben können, weil der Einstieg zu schwierig oder zu teuer ist.
Wissen wird wertvoller, wenn wir es miteinander teilen.
Initiativen, die Wissen teilen
Die folgenden Angebote möchten wir sichtbar machen. Sie vermitteln KI-Kompetenzen, fördern den Austausch und helfen Frauen und Mädchen, Chancen und Risiken besser einzuschätzen.
2.1. – Angebote für Mädchen und junge Frauen – spielerisch, verständlich, ohne Vorkenntnisse.
Mädchenbüro Milena – Girls in Tech
Mädchen sollen die digitale Zukunft nicht nur erleben. Sie sollen sie gestalten.
Das Frankfurter Mädchenbüro Milena eröffnet Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren einen praktischen Zugang zu künstlicher Intelligenz. In Workshops entdecken sie, wie KI beim Lernen und bei kreativen Projekten helfen kann. Gleichzeitig setzen sie sich mit Chancen und Risiken auseinander.
Besonders schön: Die Mädchen werden ermutigt, ihr Wissen weiterzugeben und selbst zu Botschafterinnen digitaler Bildung zu werden.
Zielgruppe: Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren.
Kosten: Teilnahmebedingungen beim Projekt erfragen.
Website: girls-in-tech
Pionierin
Neugier wecken. Technik ausprobieren. Gemeinsam lernen.
Die Initiative Pionierin bietet kostenlose Workshops und Camps für Mädchen ab der 10. Klasse. Hier können sie digitale Technologien kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und entdecken, welche Möglichkeiten ihnen die Welt der Informatik eröffnet.
Zielgruppe: Mädchen ab der 10. Klasse.
Kosten: Kostenlos.
Website: Pionierin
Bildung darf nicht davon abhängen, wo ein Mädchen aufwächst.
2.2. – Kostenlose Online-Angebote für Frauen jeden Alters – möglichst deutschlandweit zugänglich.
Von zu Hause aus lernen. Im eigenen Tempo. Ohne Berührungsängste.
Ob 18 oder 80: Neugier kennt kein Alter. Nicht jede Frau kann einen Kurs vor Ort besuchen. Manche leben auf dem Land, andere haben wenig Zeit, betreuen Kinder oder Angehörige oder sind gesundheitlich eingeschränkt. Online-Angebote können Türen öffnen. Sie ermöglichen es, Neues kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich mit anderen Frauen auszutauschen – ganz unabhängig vom Wohnort. Wir stellen Initiativen vor, die Frauen den Einstieg in künstliche Intelligenz erleichtern. Verständlich, möglichst kostenlos und ohne technische Vorkenntnisse. Denn Wissen sollte zu den Menschen kommen. Nicht umgekehrt.
FrauenComputerZentrumBerlin e. V. (FCZB)
Kostenlose Online-Workshops · Auch für Anfängerinnen.
Das gemeinnützige FrauenComputerZentrumBerlin macht digitale Bildung zugänglich – auch für Frauen mit wenig Computererfahrung. In kurzen Workshops können Frauen neue digitale Werkzeuge kennenlernen, Fragen stellen und ihre Kenntnisse erweitern. Dazu gehören auch KI-Themen.
Termine: Aktuelle Workshops und Anmeldemöglichkeiten auf der Website.
Website: FCZB
SilKI – KI einfach kennenlernen
Kostenloses Live-Webinar · 45 Minuten · Keine Vorkenntnisse.
Ein besonders unkomplizierter Einstieg für Frauen, die bisher wenig mit KI zu tun hatten. In einem kostenlosen Online-Webinar zeigt KI-Trainerin Silke Zapatka, wie künstliche Intelligenz im Alltag helfen kann – beispielsweise beim Verstehen schwieriger Briefe, beim Schreiben von E-Mails oder bei der Recherche.
Termine: Aktuelle Workshops und Anmeldemöglichkeiten auf der Website.
Website: Silki-Ki
DaMigra – Mit KI zum Job
Online-Workshop – Für Frauen ohne KI-Vorkenntnisse.
DaMigra unterstützt Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. In einem Online-Workshop lernen Teilnehmerinnen, wie KI bei Bewerbungen, der Stellensuche und beim Verstehen von Stellenanzeigen helfen kann.
Termine und Kosten: Aktuelle Angebote und Teilnahmebedingungen bitte direkt bei DaMigra erfragen.
Website: Damigra
2.3. – Angebote für Frauen mit besonderen Zugangshürden – beispielsweise Sprachbarrieren oder wenig digitale Erfahrung.
Niemanden zurücklassen. Zugänge schaffen. Selbstbestimmung stärken.
Nicht alle Frauen haben die gleichen Voraussetzungen, um sich mit künstlicher Intelligenz vertraut zu machen. Manchmal fehlt das Geld für einen Kurs. Manchmal die passende Sprache, ein Computer oder ein barrierefreies Angebot. Und manchmal lässt der Alltag einfach keinen Raum, um Neues zu lernen. Doch digitale Teilhabe darf nicht an solchen Hürden scheitern. Wir stellen Initiativen vor, die Frauen dort abholen, wo sie stehen. Mit verständlicher Sprache, persönlicher Begleitung und Angeboten, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen. Denn nicht die Frauen müssen sich den Bildungsangeboten anpassen. Bildung muss für alle zugänglich werden.
Grenzenlos Digital e. V. – Digital fit mit KI
Digitale Hürden überwinden. Chancen entdecken. Selbstständig handeln.
Der gemeinnützige Verein Grenzenlos Digital unterstützt Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung dabei, digitale Technologien und künstliche Intelligenz für ihren Alltag und ihre berufliche Zukunft zu nutzen. In praxisnahen Online-Kursen erfahren Teilnehmerinnen beispielsweise, wie KI beim Schreiben von Bewerbungen, bei der Arbeitssuche oder beim Verstehen schwieriger Behördenbriefe helfen kann.
Besonders wertvoll: Auch Frauen mit wenig Computererfahrung werden angesprochen und bei technischen Schwierigkeiten unterstützt.
Zielgruppe: Insbesondere Frauen mit Flucht- oder Migrationserfahrung.
Angebot: Kostenfreie Online-Kurse und persönliche Unterstützung. Regionale Teilnahmebedingungen beachten.
Webseite/ Informationen und aktuelle Angebote: grenzenlos-digital.org
2.4. – Feministische KI-Bildung
Chancen erkennen. Risiken verstehen. Selbstbestimmt entscheiden.
Künstliche Intelligenz ist nicht frei von Vorurteilen. Sie lernt aus Daten einer Welt, in der Frauen und Mädchen noch immer benachteiligt, diskriminiert und von Entscheidungen ausgeschlossen werden. Diese Ungleichheiten können sich in KI-Systemen fortsetzen – manchmal offensichtlich, manchmal kaum erkennbar. Hinzu kommen neue Gefahren: sexualisierte Deepfakes, digitale Überwachung, manipulierte Bilder und algorithmische Entscheidungen, die Menschen benachteiligen können. Doch wer die Mechanismen versteht, kann Risiken besser erkennen, kritisch nachfragen und eigene Rechte einfordern. Feministische KI-Bildung macht sichtbar, wo Macht und Ungleichheit in Technologien stecken. Sie stärkt Frauen darin, digitale Entwicklungen nicht einfach hinzunehmen, sondern mitzugestalten.
Denn Fortschritt ist nur dann ein Fortschritt für alle, wenn niemand dabei zurückgelassen wird.
Netzforma* e. V. – Wenn KI, dann feministisch!
Technologie hinterfragen. Machtverhältnisse erkennen. Digitale Zukunft verändern.
Netzforma* ist ein feministischer Verein, der sich für Geschlechtergerechtigkeit in der digitalen Gesellschaft einsetzt. Mit Publikationen, Veranstaltungen und Bildungsarbeit macht die Initiative sichtbar, wie künstliche Intelligenz bestehende Ungleichheiten verstärken kann – und wie eine gerechtere digitale Zukunft aussehen könnte. Besonders interessant ist die Auseinandersetzung mit KI, Mutterschaft und Sorgearbeit unter dem Titel „KI can’t care“.
Zielgruppe: Alle, die KI aus feministischer Perspektive verstehen und hinterfragen möchten.
Angebot: Frei zugängliche Beiträge, Publikationen und Informationen zu feministischer Netzpolitik.
Website: Netzforma.org
Deutscher Frauenrat – Geschlechtergerechte KI
Frauenrechte stärken. Diskriminierung verhindern. Mitbestimmung ermöglichen.
Der Deutsche Frauenrat setzt sich dafür ein, dass Frauenrechte und Gleichberechtigung auch bei der Entwicklung und Regulierung künstlicher Intelligenz berücksichtigt werden. Er fordert unter anderem mehr Transparenz, Schutz vor algorithmischer Diskriminierung und eine stärkere Beteiligung von Frauen an technologischen Entscheidungen.
Zielgruppe: Interessierte Frauen, Initiativen, Verbände und alle, die sich für digitale Gleichberechtigung engagieren.
Angebot: Frei zugängliche Stellungnahmen, Forderungen und Informationen zur geschlechtergerechten Digitalisierung.
Website: Frauenrat.de
Deutsche UNESCO-Kommission – KI und Geschlechtergerechtigkeit
Vorurteile erkennen. Zusammenhänge verstehen. Verantwortung einfordern.
Warum können KI-Systeme Frauen benachteiligen? Welche Rolle spielen einseitige Trainingsdaten und fehlende weibliche Perspektiven bei der Entwicklung neuer Technologien? Die Deutsche UNESCO-Kommission erklärt verständlich, wie künstliche Intelligenz bestehende Geschlechterungleichheiten verstärken kann und welche Maßnahmen für eine gerechtere Entwicklung notwendig sind.
Zielgruppe: Alle Interessierten, insbesondere auch Bildungsinitiativen und Multiplikatorinnen.
Angebot: Kostenfrei zugängliche Hintergrundinformationen, Publikationen und Empfehlungen.
Website: Unesco
Bayerischer Landesfrauenrat – KI aus feministischer Perspektive
Chancen sehen. Risiken benennen. Gleichberechtigung mitdenken.
Der Bayerische Landesfrauenrat beschäftigt sich mit den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Frauen und Geschlechtergerechtigkeit. In einer Veröffentlichung beleuchten die Expertinnen Eva Gengler und Barbara Streidl, wie KI gesellschaftliche Ungleichheiten verstärken, aber auch zu mehr Teilhabe und Gerechtigkeit beitragen kann.
Zielgruppe: Frauen, Gleichstellungsbeauftragte, Bildungsinitiativen und gesellschaftlich Interessierte.
Angebot: Frei zugängliche Informationen und fachliche Beiträge.
Website: LFR Bayern
2.5. – Weiterführende KI-Angebote – Wissen vertiefen und neue Möglichkeiten entdecken
Wissen vertiefen. Fähigkeiten entfalten. Neue Wege gehen.
Wer die ersten Schritte mit künstlicher Intelligenz gemacht hat, entdeckt vielleicht Lust auf mehr. KI kann helfen, kreative Ideen umzusetzen, den Berufsalltag zu erleichtern, eigene Projekte zu verwirklichen oder neue berufliche Perspektiven zu entwickeln. Dafür gibt es weiterführende Kurse, Lernprogramme und Netzwerke, die Frauen auf ihrem Weg begleiten. Einige Angebote sind kostenpflichtig. Deshalb lohnt es sich, Preise, Fördermöglichkeiten und kostenlose Alternativen zu vergleichen.
Denn Weiterbildung sollte eine Chance sein – kein finanzielles Wagnis.
SMAIA – Die KI-Frauen-Community
Gemeinsam lernen. Sich gegenseitig stärken. Mitreden und mitgestalten.
SMAIA (SheMinds AI Affairs) bringt Frauen zusammen, die künstliche Intelligenz kennenlernen, ihre Kenntnisse erweitern und sich gegenseitig unterstützen möchten. Neben kostenlosen KI-Einführungsworkshops bietet die Community weiterführende Vorträge, Schulungen, praktische Übungen und Möglichkeiten zur Vernetzung.
Dabei geht es nicht nur darum, KI anzuwenden. Frauen sollen auch ermutigt werden, gesellschaftliche und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
Zielgruppe: Frauen mit und ohne KI-Erfahrung.
Kosten: Digitale Community, kostenlose Einstiegsworkshops sowie kostenlose und kostenpflichtige Weiterbildungsangebote.
Website: Smaia
Hochschule Albstadt-Sigmaringen – Angewandte generative KI für Frauen
Wissen vertiefen. Verantwortung übernehmen. Berufliche Chancen erweitern.
Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet ein praxisorientiertes Online-Weiterbildungsprogramm speziell für berufstätige Frauen ohne technischen Hintergrund. Die Teilnehmerinnen lernen, wie generative KI funktioniert, wie sie sinnvolle Anweisungen formulieren und KI-Anwendungen für konkrete berufliche Aufgaben entwickeln können. Auch Risiken, Grenzen und der verantwortungsvolle Umgang mit KI werden behandelt. Besonders wichtig: Frauen sollen nicht nur Anwenderinnen sein, sondern auch bei der Einführung und Gestaltung von KI-Systemen mitentscheiden können.
Zielgruppe: Berufstätige Frauen, auch ohne technische Ausbildung.
Angebot: Mehrwöchiges, kostenpflichtiges Online-Weiterbildungsprogramm mit praktischen Übungen und eigenem Projekt.
Website: Weiterbildung.hs-albsig.de
The Untold Tale – KI-Weiterbildung für Frauen
Eigene Ideen verwirklichen. Kreativität entfalten. KI selbstbestimmt einsetzen.
The Untold Tale bietet praxisorientierte KI-Weiterbildungen, darunter Lernangebote in kleinen Frauengruppen. Die Teilnehmerinnen arbeiten an eigenen Projekten und entdecken, wie sie künstliche Intelligenz für Texte, Bilder, Videos, Arbeitsabläufe und berufliche Aufgaben einsetzen können. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, persönliche Begleitung und ein selbstbewusster Umgang mit neuen Technologien.
Zielgruppe: Insbesondere Selbstständige, Unternehmerinnen und berufstätige Frauen, die KI gezielt einsetzen möchten.
Angebot: Kostenpflichtige Online-Trainings und praxisorientierte Weiterbildungen. Je nach Kurs können zusätzliche Kosten für KI-Software entstehen.
Website: theuntoldtale.de
SheAI – KI-Bildung für Frauen weltweit
Technologie verstehen. Selbstvertrauen gewinnen. Neue Möglichkeiten entdecken.
SheAI ist eine internationale Bildungsplattform, die Frauen den Zugang zu künstlicher Intelligenz erleichtern möchte. Mit praxisnahen Kursen, Workshops und einer unterstützenden Community vermittelt sie Wissen für Beruf und Alltag. Neben der praktischen Anwendung spielen auch kritisches Denken, Verantwortung und gesellschaftliche Machtverhältnisse eine Rolle.
Zielgruppe: Frauen, Berufstätige, Gründerinnen und Einsteigerinnen.
Kosten: Kostenlose Einführungskurse und Lernmaterialien; weiterführende Angebote kostenpflichtig. Stipendienmöglichkeiten vorhanden.
Website: Sheai
Du musst nicht alles können. Aber du darfst alles lernen, was dich weiterbringt.
3. – KI kritisch hinterfragen
Nicht alles glauben. Nicht alles preisgeben. Nicht alles hinnehmen.
Künstliche Intelligenz kann uns unterstützen, inspirieren und den Alltag erleichtern. Aber sie kann auch täuschen, diskriminieren und missbraucht werden.
Besonders Frauen und Mädchen sind von bestimmten Formen digitaler Gewalt betroffen. Manipulierte intime Bilder, sexualisierte Deepfakes, digitale Überwachung und die Verbreitung persönlicher Daten können schwerwiegende Folgen haben. Auch scheinbar neutrale KI-Systeme können bestehende Vorurteile übernehmen. Etwa wenn Frauen bei Bewerbungen benachteiligt werden oder überholte Geschlechterbilder in automatisierten Antworten auftauchen.
Deshalb gehört zur KI-Kompetenz mehr als die Fähigkeit, ein Programm zu bedienen. Wir müssen verstehen, wo seine Grenzen liegen, welche Risiken entstehen und wie wir unsere Rechte schützen können. Dabei geht es nicht darum, jeder Technologie zu misstrauen. Sondern darum, informiert zu entscheiden, wem und was wir vertrauen.
Denn Selbstbestimmung beginnt dort, wo wir nicht alles ungefragt hinnehmen.
3.1. – KI und Diskriminierung – Warum Algorithmen Vorurteile übernehmen können.
Wenn alte Vorurteile in neuer Technik weiterleben.
Künstliche Intelligenz lernt aus Daten, die von Menschen stammen. Und diese Daten spiegeln häufig gesellschaftliche Vorurteile und Ungleichheiten wider.
So können KI-Systeme Frauen beispielsweise bei Bewerbungen benachteiligen, Geschlechterklischees verstärken oder bestimmte Bevölkerungsgruppen schlechter berücksichtigen. Nur weil eine Entscheidung von einer Maschine getroffen wird, ist sie noch lange nicht gerecht. Deshalb müssen wir KI kritisch hinterfragen und darauf bestehen, dass ihre Entwicklung transparent, vielfältig und diskriminierungssensibel gestaltet wird.
Zum Weiterlesen:
AlgorithmWatch – Geschlechtsbasierte Diskriminierung durch Algorithmen und KI. Eine seriöse, frei zugängliche Sammlung mit konkreten Beispielen aus Arbeitswelt, Bildgenerierung und gesellschaftlichem Alltag.
3.2. – Deepfakes und digitale Gewalt – Wenn KI zur Waffe gegen Frauen und Mädchen wird.
Das Bild ist gefälscht. Die Gewalt ist echt.
Mit künstlicher Intelligenz lassen sich täuschend echte Bilder, Videos und Stimmen erzeugen. Diese sogenannten Deepfakes können auch dazu missbraucht werden, Menschen gezielt zu verletzen. Besonders Frauen und Mädchen sind von sexualisierten Deepfakes betroffen: Ihre Gesichter werden ohne Einwilligung in intime Darstellungen eingefügt oder entsprechende Bilder künstlich erzeugt. Solche Fälschungen können zur Demütigung, Einschüchterung, Erpressung oder Rufschädigung eingesetzt werden. Die Bilder sind nicht echt. Die Gewalt und ihre Folgen sind es. Betroffene tragen keine Schuld. Die Verantwortung liegt bei denen, die solche Inhalte missbräuchlich erstellen oder verbreiten. Wer betroffen ist, sollte Beweise sichern, die Inhalte bei der Plattform melden und sich Unterstützung holen. Niemand muss damit allein bleiben.
Zum Weiterlesen und Hilfe finden:
klicksafe – Sexualisierte Gewalt durch Bilder – Verständliche Aufklärung für Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte.
HateAid – Kostenlose Beratung bei digitaler Gewalt – Vertrauliche Unterstützung, auch bei sexualisierten Deepfakes.
3.3. – Datenschutz und Privatsphäre
Nicht alles, was wir einer KI erzählen können, sollten wir ihr anvertrauen.
KI kann uns beim Schreiben, Lernen und bei alltäglichen Fragen unterstützen. Doch persönliche Informationen gehören nicht unüberlegt in einen Chatbot. Adressen, Passwörter, Gesundheitsdaten, Bankinformationen oder vertrauliche Nachrichten sollten wir nicht einfach eingeben. Das gilt auch für Fotos und persönliche Daten anderer Menschen. Denn je nach Anbieter und Einstellungen können Eingaben gespeichert, ausgewertet oder zur Verbesserung von KI-Systemen verwendet werden.
Unser Tipp: Persönliche Angaben weglassen oder anonymisieren, Datenschutzeinstellungen prüfen und nur so viele Informationen preisgeben, wie wirklich nötig sind.
Wer KI bewusst nutzt, schützt auch seine Privatsphäre.
Zum Weiterlesen:
Verbraucherzentrale NRW – Checkliste für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI. Eine kostenlose, praktische Orientierungshilfe zum Schutz persönlicher Daten bei KI-Anwendungen.
3.4. – Wahrheit oder Täuschung? – Warum KI überzeugend klingen und trotzdem falschliegen kann
Gut formuliert ist nicht automatisch gut recherchiert.
Künstliche Intelligenz kann innerhalb von Sekunden Antworten liefern, Texte schreiben und komplizierte Zusammenhänge erklären. Doch sie kann auch Fehler machen, Informationen erfinden oder Quellen nennen, die gar nicht existieren. Das Tückische daran: Selbst falsche Antworten können ausgesprochen glaubwürdig klingen.
Deshalb sollten wir wichtige Aussagen überprüfen – besonders bei Gesundheit, Recht, Politik und aktuellen Ereignissen. Originalquellen, seriöse Medien und unabhängige Informationen helfen dabei.
Unser Tipp: KI als Unterstützung nutzen, aber nicht als letzte Instanz betrachten. Nachfragen, Quellen prüfen und den eigenen Verstand einschalten.
Denn eine selbstbewusste Antwort ist noch lange keine richtige Antwort.
Auch eine künstliche Intelligenz darf uns nicht das eigene Denken abnehmen.
3.5. – Unsere Rechte und unsere Verantwortung – Wie wir uns schützen und eine gerechtere KI einfordern können
Unsere Daten. Unsere Rechte. Unsere Stimme.
Wir müssen nicht alles hinnehmen, was mit künstlicher Intelligenz technisch möglich ist. Auch im digitalen Raum haben Menschen ein Recht auf Privatsphäre, Schutz vor Diskriminierung und ein Leben ohne Gewalt.
Wer durch KI-generierte Inhalte verletzt, bedroht oder bloßgestellt wird, sollte Unterstützung erhalten und mögliche Rechtsverstöße melden können. Plattformen, Unternehmen und Politik tragen Verantwortung dafür, dass Schutzrechte wirksam durchgesetzt werden.
Doch es geht um mehr als Schutz. Frauen müssen auch dort mitreden und mitentscheiden können, wo KI entwickelt, eingesetzt und reguliert wird.
Denn eine gerechte digitale Zukunft entsteht nicht von allein. Wir müssen sie mitgestalten.
Unsere Rechte enden nicht dort, wo ein Algorithmus beginnt.
4. – Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten
Die Zukunft gehört nicht denen, die alles wissen. Sondern allen, die mitgestalten wollen.
Niemand muss künstliche Intelligenz lieben. Niemand muss jede neue Technologie beherrschen. Und niemand sollte sich dafür schämen, Fragen zu stellen oder etwas nicht zu verstehen.
Was wir brauchen, sind offene Türen: zu Wissen, Austausch, Bildung und gegenseitiger Unterstützung. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen. Mädchen, die neugierig ausprobieren dürfen. Und eine Gesellschaft, die digitale Teilhabe nicht vom Geldbeutel, vom Alter oder von technischen Vorkenntnissen abhängig macht.
Wir wollen eine Zukunft, in der künstliche Intelligenz Menschen unterstützt, statt sie zu benachteiligen. In der Frauen nicht nur betroffen sind, sondern gehört werden. Nicht nur mitmachen dürfen, sondern mitentscheiden.
Denn Fortschritt bedeutet nicht, dass Maschinen immer mehr können. Sondern dass Menschen mehr Möglichkeiten bekommen.
Und deshalb gilt für uns:
WIR LASSEN UNS NICHT PROGRAMMIEREN!
Wir denken selbst. Wir entscheiden selbst. Und wir gestalten unsere Zukunft gemeinsam.
Die Zukunft ist kein fertiges Programm. Wir schreiben mit.
KINDER. KÜCHE. KI.
WIR LASSEN UNS NICHT PROGRAMMIEREN!
KI verstehen.
Kritisch hinterfragen.
Selbstbestimmt nutzen.
Kinder, Küche, Kirche – jahrzehntelang sollten drei K bestimmen, wo Frauen hingehören. Heute gesellt sich ein neues K dazu: Künstliche Intelligenz.
Doch eines bleibt für uns unverhandelbar:
Wir lassen uns nicht vorschreiben, wie wir leben, denken oder welche Möglichkeiten uns offenstehen. Auch nicht von Algorithmen.
Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags. Sie eröffnet Chancen, wirft Fragen auf und weckt Unsicherheit. Sie kann uns unterstützen, aber auch bestehende Ungleichheiten und digitale Gewalt verstärken.
Deshalb wollen wir KI weder blind vertrauen noch sie grundsätzlich ablehnen. Wir wollen sie verstehen, kritisch hinterfragen und selbstbestimmt nutzen.
Mit diesem Beitrag möchten wir Mut machen, Wissen teilen und Initiativen vorstellen, die Frauen und Mädchen den Zugang zu künstlicher Intelligenz erleichtern.
Denn KI-Kompetenz darf kein Privileg sein.
Du entscheidest, wo du einsteigst:
1. – Unsere Haltung
KI verstehen. Chancen nutzen. Zukunft mitgestalten.
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Wie wir lernen, arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen.
Doch wer gestaltet diese Zukunft? Wer entscheidet, welche Technologien entwickelt werden? Und wessen Interessen zählen?
KI ist nicht automatisch neutral. Sie kann Vorurteile verstärken, Frauen benachteiligen, Geschlechterstereotype reproduzieren und digitale Gewalt erleichtern. Aber sie kann auch Türen öffnen: zu Wissen, Kreativität, beruflichen Möglichkeiten und gesellschaftlicher Teilhabe. Entscheidend ist, wer Zugang zu diesen Möglichkeiten hat. Und wer mitbestimmen darf.
Frauen und Mädchen dürfen bei der digitalen Entwicklung nicht zurückgelassen werden. Sie sollen KI verstehen, hinterfragen, nutzen und mitgestalten können.
Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
KI-Kompetenz ist eine Frage der Gleichberechtigung.
Wer nicht versteht, wie KI eingesetzt wird, kann ihre Auswirkungen auf das eigene Leben nur schwer beurteilen. Deshalb brauchen Frauen und Mädchen Zugang zu Wissen, Bildung und Mitbestimmung – unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft.
Denn wer die Zukunft mitgestalten soll, muss auch die Möglichkeit bekommen, sie zu verstehen.
Frauen stärken Frauen.
Wir stellen Initiativen und Bildungsangebote vor, die Frauen und Mädchen auf diesem Weg begleiten – verständlich, praxisnah und möglichst kostenfrei.
Wir wollen Ängste nicht kleinreden, sondern ernst nehmen. Wissen vermitteln, Unsicherheiten abbauen und zum kritischen Nachdenken ermutigen. Wir wollen niemanden von KI überzeugen. Wir wollen Frauen befähigen, selbstbestimmt darüber zu entscheiden. Denn die digitale Zukunft geht uns alle an.
2. – KI lernen: Frauen stärken Frauen
Neugierig sein dürfen. Fragen stellen können. Gemeinsam wachsen.
Niemand muss künstliche Intelligenz bereits verstehen, um sich mit ihr beschäftigen zu dürfen. Manchmal braucht es nur jemanden, der zuhört, Fragen beantwortet und zeigt, wie die ersten Schritte gelingen.
Überall engagieren sich Frauen dafür, anderen Frauen und Mädchen den Zugang zu KI zu erleichtern. Sie teilen Wissen, schaffen geschützte Lernräume und ermutigen dazu, Neues auszuprobieren. Ob Schülerin, Mutter, Berufstätige oder Seniorin: Jede sollte die Möglichkeit haben, sich mit KI vertraut zu machen. Unabhängig von Alter, Einkommen oder technischen Vorkenntnissen.
Denn niemand sollte an der digitalen Zukunft nur deshalb nicht teilhaben können, weil der Einstieg zu schwierig oder zu teuer ist.
Initiativen, die Wissen teilen
Die folgenden Angebote möchten wir sichtbar machen. Sie vermitteln KI-Kompetenzen, fördern den Austausch und helfen Frauen und Mädchen, Chancen und Risiken besser einzuschätzen.
2.1. – Angebote für Mädchen und junge Frauen – spielerisch, verständlich, ohne Vorkenntnisse.
Mädchenbüro Milena – Girls in Tech
Mädchen sollen die digitale Zukunft nicht nur erleben. Sie sollen sie gestalten.
Das Frankfurter Mädchenbüro Milena eröffnet Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren einen praktischen Zugang zu künstlicher Intelligenz. In Workshops entdecken sie, wie KI beim Lernen und bei kreativen Projekten helfen kann. Gleichzeitig setzen sie sich mit Chancen und Risiken auseinander.
Besonders schön: Die Mädchen werden ermutigt, ihr Wissen weiterzugeben und selbst zu Botschafterinnen digitaler Bildung zu werden.
Zielgruppe: Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren.
Kosten: Teilnahmebedingungen beim Projekt erfragen.
Website: girls-in-tech
Pionierin
Neugier wecken. Technik ausprobieren. Gemeinsam lernen.
Die Initiative Pionierin bietet kostenlose Workshops und Camps für Mädchen ab der 10. Klasse. Hier können sie digitale Technologien kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und entdecken, welche Möglichkeiten ihnen die Welt der Informatik eröffnet.
Zielgruppe: Mädchen ab der 10. Klasse.
Kosten: Kostenlos.
Website: Pionierin
2.2. – Kostenlose Online-Angebote für Frauen jeden Alters – möglichst deutschlandweit zugänglich.
Von zu Hause aus lernen. Im eigenen Tempo. Ohne Berührungsängste.
Ob 18 oder 80: Neugier kennt kein Alter. Nicht jede Frau kann einen Kurs vor Ort besuchen. Manche leben auf dem Land, andere haben wenig Zeit, betreuen Kinder oder Angehörige oder sind gesundheitlich eingeschränkt. Online-Angebote können Türen öffnen. Sie ermöglichen es, Neues kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich mit anderen Frauen auszutauschen – ganz unabhängig vom Wohnort. Wir stellen Initiativen vor, die Frauen den Einstieg in künstliche Intelligenz erleichtern. Verständlich, möglichst kostenlos und ohne technische Vorkenntnisse. Denn Wissen sollte zu den Menschen kommen. Nicht umgekehrt.
FrauenComputerZentrumBerlin e. V. (FCZB)
Kostenlose Online-Workshops · Auch für Anfängerinnen.
Das gemeinnützige FrauenComputerZentrumBerlin macht digitale Bildung zugänglich – auch für Frauen mit wenig Computererfahrung. In kurzen Workshops können Frauen neue digitale Werkzeuge kennenlernen, Fragen stellen und ihre Kenntnisse erweitern. Dazu gehören auch KI-Themen.
Termine: Aktuelle Workshops und Anmeldemöglichkeiten auf der Website.
Website: FCZB
SilKI – KI einfach kennenlernen
Kostenloses Live-Webinar · 45 Minuten · Keine Vorkenntnisse.
Ein besonders unkomplizierter Einstieg für Frauen, die bisher wenig mit KI zu tun hatten. In einem kostenlosen Online-Webinar zeigt KI-Trainerin Silke Zapatka, wie künstliche Intelligenz im Alltag helfen kann – beispielsweise beim Verstehen schwieriger Briefe, beim Schreiben von E-Mails oder bei der Recherche.
Termine: Aktuelle Workshops und Anmeldemöglichkeiten auf der Website.
Website: Silki-Ki
DaMigra – Mit KI zum Job
Online-Workshop – Für Frauen ohne KI-Vorkenntnisse.
DaMigra unterstützt Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. In einem Online-Workshop lernen Teilnehmerinnen, wie KI bei Bewerbungen, der Stellensuche und beim Verstehen von Stellenanzeigen helfen kann.
Termine und Kosten: Aktuelle Angebote und Teilnahmebedingungen bitte direkt bei DaMigra erfragen.
Website: Damigra
2.3. – Angebote für Frauen mit besonderen Zugangshürden – beispielsweise Sprachbarrieren oder wenig digitale Erfahrung.
Niemanden zurücklassen. Zugänge schaffen. Selbstbestimmung stärken.
Nicht alle Frauen haben die gleichen Voraussetzungen, um sich mit künstlicher Intelligenz vertraut zu machen. Manchmal fehlt das Geld für einen Kurs. Manchmal die passende Sprache, ein Computer oder ein barrierefreies Angebot. Und manchmal lässt der Alltag einfach keinen Raum, um Neues zu lernen. Doch digitale Teilhabe darf nicht an solchen Hürden scheitern. Wir stellen Initiativen vor, die Frauen dort abholen, wo sie stehen. Mit verständlicher Sprache, persönlicher Begleitung und Angeboten, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen. Denn nicht die Frauen müssen sich den Bildungsangeboten anpassen. Bildung muss für alle zugänglich werden.
Grenzenlos Digital e. V. – Digital fit mit KI
Digitale Hürden überwinden. Chancen entdecken. Selbstständig handeln.
Der gemeinnützige Verein Grenzenlos Digital unterstützt Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung dabei, digitale Technologien und künstliche Intelligenz für ihren Alltag und ihre berufliche Zukunft zu nutzen. In praxisnahen Online-Kursen erfahren Teilnehmerinnen beispielsweise, wie KI beim Schreiben von Bewerbungen, bei der Arbeitssuche oder beim Verstehen schwieriger Behördenbriefe helfen kann.
Besonders wertvoll: Auch Frauen mit wenig Computererfahrung werden angesprochen und bei technischen Schwierigkeiten unterstützt.
Zielgruppe: Insbesondere Frauen mit Flucht- oder Migrationserfahrung.
Angebot: Kostenfreie Online-Kurse und persönliche Unterstützung. Regionale Teilnahmebedingungen beachten.
Webseite/ Informationen und aktuelle Angebote: grenzenlos-digital.org
2.4. – Feministische KI-Bildung
Chancen erkennen. Risiken verstehen. Selbstbestimmt entscheiden.
Künstliche Intelligenz ist nicht frei von Vorurteilen. Sie lernt aus Daten einer Welt, in der Frauen und Mädchen noch immer benachteiligt, diskriminiert und von Entscheidungen ausgeschlossen werden. Diese Ungleichheiten können sich in KI-Systemen fortsetzen – manchmal offensichtlich, manchmal kaum erkennbar. Hinzu kommen neue Gefahren: sexualisierte Deepfakes, digitale Überwachung, manipulierte Bilder und algorithmische Entscheidungen, die Menschen benachteiligen können. Doch wer die Mechanismen versteht, kann Risiken besser erkennen, kritisch nachfragen und eigene Rechte einfordern. Feministische KI-Bildung macht sichtbar, wo Macht und Ungleichheit in Technologien stecken. Sie stärkt Frauen darin, digitale Entwicklungen nicht einfach hinzunehmen, sondern mitzugestalten.
Denn Fortschritt ist nur dann ein Fortschritt für alle, wenn niemand dabei zurückgelassen wird.
Netzforma* e. V. – Wenn KI, dann feministisch!
Technologie hinterfragen. Machtverhältnisse erkennen. Digitale Zukunft verändern.
Netzforma* ist ein feministischer Verein, der sich für Geschlechtergerechtigkeit in der digitalen Gesellschaft einsetzt. Mit Publikationen, Veranstaltungen und Bildungsarbeit macht die Initiative sichtbar, wie künstliche Intelligenz bestehende Ungleichheiten verstärken kann – und wie eine gerechtere digitale Zukunft aussehen könnte. Besonders interessant ist die Auseinandersetzung mit KI, Mutterschaft und Sorgearbeit unter dem Titel „KI can’t care“.
Zielgruppe: Alle, die KI aus feministischer Perspektive verstehen und hinterfragen möchten.
Angebot: Frei zugängliche Beiträge, Publikationen und Informationen zu feministischer Netzpolitik.
Website: Netzforma.org
Deutscher Frauenrat – Geschlechtergerechte KI
Frauenrechte stärken. Diskriminierung verhindern. Mitbestimmung ermöglichen.
Der Deutsche Frauenrat setzt sich dafür ein, dass Frauenrechte und Gleichberechtigung auch bei der Entwicklung und Regulierung künstlicher Intelligenz berücksichtigt werden. Er fordert unter anderem mehr Transparenz, Schutz vor algorithmischer Diskriminierung und eine stärkere Beteiligung von Frauen an technologischen Entscheidungen.
Zielgruppe: Interessierte Frauen, Initiativen, Verbände und alle, die sich für digitale Gleichberechtigung engagieren.
Angebot: Frei zugängliche Stellungnahmen, Forderungen und Informationen zur geschlechtergerechten Digitalisierung.
Website: Frauenrat.de
Deutsche UNESCO-Kommission – KI und Geschlechtergerechtigkeit
Vorurteile erkennen. Zusammenhänge verstehen. Verantwortung einfordern.
Warum können KI-Systeme Frauen benachteiligen? Welche Rolle spielen einseitige Trainingsdaten und fehlende weibliche Perspektiven bei der Entwicklung neuer Technologien? Die Deutsche UNESCO-Kommission erklärt verständlich, wie künstliche Intelligenz bestehende Geschlechterungleichheiten verstärken kann und welche Maßnahmen für eine gerechtere Entwicklung notwendig sind.
Zielgruppe: Alle Interessierten, insbesondere auch Bildungsinitiativen und Multiplikatorinnen.
Angebot: Kostenfrei zugängliche Hintergrundinformationen, Publikationen und Empfehlungen.
Website: Unesco
Bayerischer Landesfrauenrat – KI aus feministischer Perspektive
Chancen sehen. Risiken benennen. Gleichberechtigung mitdenken.
Der Bayerische Landesfrauenrat beschäftigt sich mit den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Frauen und Geschlechtergerechtigkeit. In einer Veröffentlichung beleuchten die Expertinnen Eva Gengler und Barbara Streidl, wie KI gesellschaftliche Ungleichheiten verstärken, aber auch zu mehr Teilhabe und Gerechtigkeit beitragen kann.
Zielgruppe: Frauen, Gleichstellungsbeauftragte, Bildungsinitiativen und gesellschaftlich Interessierte.
Angebot: Frei zugängliche Informationen und fachliche Beiträge.
Website: LFR Bayern
2.5. – Weiterführende KI-Angebote – Wissen vertiefen und neue Möglichkeiten entdecken
Wissen vertiefen. Fähigkeiten entfalten. Neue Wege gehen.
Wer die ersten Schritte mit künstlicher Intelligenz gemacht hat, entdeckt vielleicht Lust auf mehr. KI kann helfen, kreative Ideen umzusetzen, den Berufsalltag zu erleichtern, eigene Projekte zu verwirklichen oder neue berufliche Perspektiven zu entwickeln. Dafür gibt es weiterführende Kurse, Lernprogramme und Netzwerke, die Frauen auf ihrem Weg begleiten. Einige Angebote sind kostenpflichtig. Deshalb lohnt es sich, Preise, Fördermöglichkeiten und kostenlose Alternativen zu vergleichen.
Denn Weiterbildung sollte eine Chance sein – kein finanzielles Wagnis.
SMAIA – Die KI-Frauen-Community
Gemeinsam lernen. Sich gegenseitig stärken. Mitreden und mitgestalten.
SMAIA (SheMinds AI Affairs) bringt Frauen zusammen, die künstliche Intelligenz kennenlernen, ihre Kenntnisse erweitern und sich gegenseitig unterstützen möchten. Neben kostenlosen KI-Einführungsworkshops bietet die Community weiterführende Vorträge, Schulungen, praktische Übungen und Möglichkeiten zur Vernetzung.
Dabei geht es nicht nur darum, KI anzuwenden. Frauen sollen auch ermutigt werden, gesellschaftliche und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
Zielgruppe: Frauen mit und ohne KI-Erfahrung.
Kosten: Digitale Community, kostenlose Einstiegsworkshops sowie kostenlose und kostenpflichtige Weiterbildungsangebote.
Website: Smaia
Hochschule Albstadt-Sigmaringen – Angewandte generative KI für Frauen
Wissen vertiefen. Verantwortung übernehmen. Berufliche Chancen erweitern.
Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet ein praxisorientiertes Online-Weiterbildungsprogramm speziell für berufstätige Frauen ohne technischen Hintergrund. Die Teilnehmerinnen lernen, wie generative KI funktioniert, wie sie sinnvolle Anweisungen formulieren und KI-Anwendungen für konkrete berufliche Aufgaben entwickeln können. Auch Risiken, Grenzen und der verantwortungsvolle Umgang mit KI werden behandelt. Besonders wichtig: Frauen sollen nicht nur Anwenderinnen sein, sondern auch bei der Einführung und Gestaltung von KI-Systemen mitentscheiden können.
Zielgruppe: Berufstätige Frauen, auch ohne technische Ausbildung.
Angebot: Mehrwöchiges, kostenpflichtiges Online-Weiterbildungsprogramm mit praktischen Übungen und eigenem Projekt.
Website: Weiterbildung.hs-albsig.de
The Untold Tale – KI-Weiterbildung für Frauen
Eigene Ideen verwirklichen. Kreativität entfalten. KI selbstbestimmt einsetzen.
The Untold Tale bietet praxisorientierte KI-Weiterbildungen, darunter Lernangebote in kleinen Frauengruppen. Die Teilnehmerinnen arbeiten an eigenen Projekten und entdecken, wie sie künstliche Intelligenz für Texte, Bilder, Videos, Arbeitsabläufe und berufliche Aufgaben einsetzen können. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, persönliche Begleitung und ein selbstbewusster Umgang mit neuen Technologien.
Zielgruppe: Insbesondere Selbstständige, Unternehmerinnen und berufstätige Frauen, die KI gezielt einsetzen möchten.
Angebot: Kostenpflichtige Online-Trainings und praxisorientierte Weiterbildungen. Je nach Kurs können zusätzliche Kosten für KI-Software entstehen.
Website: theuntoldtale.de
SheAI – KI-Bildung für Frauen weltweit
Technologie verstehen. Selbstvertrauen gewinnen. Neue Möglichkeiten entdecken.
SheAI ist eine internationale Bildungsplattform, die Frauen den Zugang zu künstlicher Intelligenz erleichtern möchte. Mit praxisnahen Kursen, Workshops und einer unterstützenden Community vermittelt sie Wissen für Beruf und Alltag. Neben der praktischen Anwendung spielen auch kritisches Denken, Verantwortung und gesellschaftliche Machtverhältnisse eine Rolle.
Zielgruppe: Frauen, Berufstätige, Gründerinnen und Einsteigerinnen.
Kosten: Kostenlose Einführungskurse und Lernmaterialien; weiterführende Angebote kostenpflichtig. Stipendienmöglichkeiten vorhanden.
Website: Sheai
3. – KI kritisch hinterfragen
Nicht alles glauben. Nicht alles preisgeben. Nicht alles hinnehmen.
Künstliche Intelligenz kann uns unterstützen, inspirieren und den Alltag erleichtern. Aber sie kann auch täuschen, diskriminieren und missbraucht werden.
Besonders Frauen und Mädchen sind von bestimmten Formen digitaler Gewalt betroffen. Manipulierte intime Bilder, sexualisierte Deepfakes, digitale Überwachung und die Verbreitung persönlicher Daten können schwerwiegende Folgen haben. Auch scheinbar neutrale KI-Systeme können bestehende Vorurteile übernehmen. Etwa wenn Frauen bei Bewerbungen benachteiligt werden oder überholte Geschlechterbilder in automatisierten Antworten auftauchen.
Deshalb gehört zur KI-Kompetenz mehr als die Fähigkeit, ein Programm zu bedienen. Wir müssen verstehen, wo seine Grenzen liegen, welche Risiken entstehen und wie wir unsere Rechte schützen können. Dabei geht es nicht darum, jeder Technologie zu misstrauen. Sondern darum, informiert zu entscheiden, wem und was wir vertrauen.
Denn Selbstbestimmung beginnt dort, wo wir nicht alles ungefragt hinnehmen.
3.1. – KI und Diskriminierung – Warum Algorithmen Vorurteile übernehmen können.
Wenn alte Vorurteile in neuer Technik weiterleben.
Künstliche Intelligenz lernt aus Daten, die von Menschen stammen. Und diese Daten spiegeln häufig gesellschaftliche Vorurteile und Ungleichheiten wider.
So können KI-Systeme Frauen beispielsweise bei Bewerbungen benachteiligen, Geschlechterklischees verstärken oder bestimmte Bevölkerungsgruppen schlechter berücksichtigen. Nur weil eine Entscheidung von einer Maschine getroffen wird, ist sie noch lange nicht gerecht. Deshalb müssen wir KI kritisch hinterfragen und darauf bestehen, dass ihre Entwicklung transparent, vielfältig und diskriminierungssensibel gestaltet wird.
Zum Weiterlesen:
AlgorithmWatch – Geschlechtsbasierte Diskriminierung durch Algorithmen und KI. Eine seriöse, frei zugängliche Sammlung mit konkreten Beispielen aus Arbeitswelt, Bildgenerierung und gesellschaftlichem Alltag.
3.2. – Deepfakes und digitale Gewalt – Wenn KI zur Waffe gegen Frauen und Mädchen wird.
Das Bild ist gefälscht. Die Gewalt ist echt.
Mit künstlicher Intelligenz lassen sich täuschend echte Bilder, Videos und Stimmen erzeugen. Diese sogenannten Deepfakes können auch dazu missbraucht werden, Menschen gezielt zu verletzen. Besonders Frauen und Mädchen sind von sexualisierten Deepfakes betroffen: Ihre Gesichter werden ohne Einwilligung in intime Darstellungen eingefügt oder entsprechende Bilder künstlich erzeugt. Solche Fälschungen können zur Demütigung, Einschüchterung, Erpressung oder Rufschädigung eingesetzt werden. Die Bilder sind nicht echt. Die Gewalt und ihre Folgen sind es. Betroffene tragen keine Schuld. Die Verantwortung liegt bei denen, die solche Inhalte missbräuchlich erstellen oder verbreiten. Wer betroffen ist, sollte Beweise sichern, die Inhalte bei der Plattform melden und sich Unterstützung holen. Niemand muss damit allein bleiben.
Zum Weiterlesen und Hilfe finden:
klicksafe – Sexualisierte Gewalt durch Bilder – Verständliche Aufklärung für Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte.
HateAid – Kostenlose Beratung bei digitaler Gewalt – Vertrauliche Unterstützung, auch bei sexualisierten Deepfakes.
3.3. – Datenschutz und Privatsphäre
Nicht alles, was wir einer KI erzählen können, sollten wir ihr anvertrauen.
KI kann uns beim Schreiben, Lernen und bei alltäglichen Fragen unterstützen. Doch persönliche Informationen gehören nicht unüberlegt in einen Chatbot. Adressen, Passwörter, Gesundheitsdaten, Bankinformationen oder vertrauliche Nachrichten sollten wir nicht einfach eingeben. Das gilt auch für Fotos und persönliche Daten anderer Menschen. Denn je nach Anbieter und Einstellungen können Eingaben gespeichert, ausgewertet oder zur Verbesserung von KI-Systemen verwendet werden.
Unser Tipp: Persönliche Angaben weglassen oder anonymisieren, Datenschutzeinstellungen prüfen und nur so viele Informationen preisgeben, wie wirklich nötig sind.
Wer KI bewusst nutzt, schützt auch seine Privatsphäre.
Zum Weiterlesen:
Verbraucherzentrale NRW – Checkliste für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI. Eine kostenlose, praktische Orientierungshilfe zum Schutz persönlicher Daten bei KI-Anwendungen.
3.4. – Wahrheit oder Täuschung? – Warum KI überzeugend klingen und trotzdem falschliegen kann
Gut formuliert ist nicht automatisch gut recherchiert.
Künstliche Intelligenz kann innerhalb von Sekunden Antworten liefern, Texte schreiben und komplizierte Zusammenhänge erklären. Doch sie kann auch Fehler machen, Informationen erfinden oder Quellen nennen, die gar nicht existieren. Das Tückische daran: Selbst falsche Antworten können ausgesprochen glaubwürdig klingen.
Deshalb sollten wir wichtige Aussagen überprüfen – besonders bei Gesundheit, Recht, Politik und aktuellen Ereignissen. Originalquellen, seriöse Medien und unabhängige Informationen helfen dabei.
Unser Tipp: KI als Unterstützung nutzen, aber nicht als letzte Instanz betrachten. Nachfragen, Quellen prüfen und den eigenen Verstand einschalten.
Denn eine selbstbewusste Antwort ist noch lange keine richtige Antwort.
3.5. – Unsere Rechte und unsere Verantwortung – Wie wir uns schützen und eine gerechtere KI einfordern können
Unsere Daten. Unsere Rechte. Unsere Stimme.
Wir müssen nicht alles hinnehmen, was mit künstlicher Intelligenz technisch möglich ist. Auch im digitalen Raum haben Menschen ein Recht auf Privatsphäre, Schutz vor Diskriminierung und ein Leben ohne Gewalt.
Wer durch KI-generierte Inhalte verletzt, bedroht oder bloßgestellt wird, sollte Unterstützung erhalten und mögliche Rechtsverstöße melden können. Plattformen, Unternehmen und Politik tragen Verantwortung dafür, dass Schutzrechte wirksam durchgesetzt werden.
Doch es geht um mehr als Schutz. Frauen müssen auch dort mitreden und mitentscheiden können, wo KI entwickelt, eingesetzt und reguliert wird.
Denn eine gerechte digitale Zukunft entsteht nicht von allein. Wir müssen sie mitgestalten.
4. – Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten
Die Zukunft gehört nicht denen, die alles wissen. Sondern allen, die mitgestalten wollen.
Niemand muss künstliche Intelligenz lieben. Niemand muss jede neue Technologie beherrschen. Und niemand sollte sich dafür schämen, Fragen zu stellen oder etwas nicht zu verstehen.
Was wir brauchen, sind offene Türen: zu Wissen, Austausch, Bildung und gegenseitiger Unterstützung. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen. Mädchen, die neugierig ausprobieren dürfen. Und eine Gesellschaft, die digitale Teilhabe nicht vom Geldbeutel, vom Alter oder von technischen Vorkenntnissen abhängig macht.
Wir wollen eine Zukunft, in der künstliche Intelligenz Menschen unterstützt, statt sie zu benachteiligen. In der Frauen nicht nur betroffen sind, sondern gehört werden. Nicht nur mitmachen dürfen, sondern mitentscheiden.
Denn Fortschritt bedeutet nicht, dass Maschinen immer mehr können. Sondern dass Menschen mehr Möglichkeiten bekommen.
Und deshalb gilt für uns:
WIR LASSEN UNS NICHT PROGRAMMIEREN!
Wir denken selbst. Wir entscheiden selbst. Und wir gestalten unsere Zukunft gemeinsam.
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